
PARASCHAT HA'SCHAWUA
PARASCHAT HASCHAWUA :
Pinchas / פִּינְחָס
DATUM:
Bis einschließlich 04.07.2026 (19. Tammus 5786)
INHALT:
Pnichas, Sohn Elasars und Enkel Aarons, der durch die Tötung des schimonitischen Stammesfürsten Simri, Sohn des Salu sowie dessen midianitischer Geliebten Kasbi, Tochter des Zur, die Plage gegen die Israeliten abgewehrt hat, erhält von HaSchem das Versprechen, die Würde des Kohen gadol – des Hohepriesters – auf ewig in seiner Nachkommenschaft verbleiben zu lassen.
Mosche und Elasar erhalten 38 Jahre nach der letzten Volkszählung den Auftrag, die über zwanzigjährigen männlichen Israeliten erneut nach Stämmen zu zählen, so dass das die territoriale Zuteilung des Erbrechts am Gelobten Land im Verhältnis der Stammesgrößen zueinander erfolgen kann. Die Gesamtzahl der männlichen Israeliten über Zwanzig wird dabei mit 601.730 ermittelt. Dazu kommen noch 23.000 Leviten, die gesondert gezählt werden, da sie keine Landzuteilung erhalten.
Die Fünf Töchter Zlofchads, eines Nachfahrens von Jossefs Sohn Menasche, wenden sich an Mosche und Elasar, um zu bemängeln, dass sie als rein weibliche Nachfahren Zlofchads mangels jedweder männlicher Nachfahren ihres Vaters ohne Landzuteilung verblieben, wodurch die Familie ihren Erbrechtsanspruch am Gelobten Land dauerhaft verlöre. Mosche befragt HaSchem zu diesem Sachverhalt und erfährt dabei, dass Töchter in der Tat das Erbrecht ihres Vaters erlangen, wenn dieser keine männlichen Nachfahren hat. Darüber hinaus legt HaSchem bei dieser Gelegenheit die weiteren Details der Erbfolge für Landbesitz fest.
HaSchem weist Mosche an, auf den Awarim-Berg zu steigen, um von dort das Gelobte Land in Augenschein zu nehmen, in das er nicht gelangen werde. Auf dem Berg angekommen bittet Mosche HaSchem darum, einen geeigneten Nachfolger für ihn zu küren. Diesem Wunsch kommt HaSchem nach und designiert Jehoschua ben Nun zum neuen Anführer der Israeliten, der anschließend von Mosche und Elasar feierlich in sein neues Amt eingeführt wird.
Zum Ende der Parascha übermittelt Mosche den Israeliten auf Geheiß HaSchems die Weisungen für die Opfergaben am Schabbat, den Monatsanfängen, den drei Wallfahrtsfesten (Pessach, Schawuot und Sukkot) sowie an Rosch haSchanah und Jom Kippur.