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Junge, der hebräische Buchstaben auf Tafel schreibt

PARASCHAT HA'SCHAWUA
 

PARASCHAT HASCHAWUA : 

Zaw / צַו

DATUM:

Bis einschließlich 28.03.2026 (10. Nissan 5786)

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INHALT:

HaSchem übermittelt Mosche die Gesetze zu den Details des Olah (wörtlich „Darhöhung“ – meist jedoch als „Ganzopfer“ übersetzt) einschließlich der Kleider, welche der Kohen HaGadol (Hohepriester) anlässlich dessen Darbringung zu tragen hat sowie der Vorschriften über die Aufrechterhaltung des Feuers auf dem Misbach haOlah (Opferaltar) und der Bestimmung, dass das Olah vollständig verbrannt werden müsse. Es folgen die Bestimmungen zu den Details des Mincha (wörtlich „Hinleite“ – meist als „Speiseopfer“ übersetzt), welche insbesondere die Zusammensetzung und Zubereitung des Mincha sowie die Vorschriften über dessen Verzehr durch die Kohanim (Priester) umfassen. In diesem Zusammenhang werden auch die Gesetze des Minchat Kohen (Speiseopfer der Priester) übermittelt, welches die Priester selbst zu bestimmten Gelegenheiten darzubringen haben.

 

Als nächstes folgen die Detailbestimmungen zum Chatah (Sühneopfer) einschließlich der Vorschriften über dessen Teilverzehr durch die Kohanim sowie des Umgangs mit Utensilien, die mit ihm in Berührung kommen. Anschließend werden die Detailbestimmungen für das Ascham (wörtlich „Abschuldung“ – meist als „Schuldopfer“ übersetzt) übermittelt – dabei insbesondere die Vorschriften für dessen Teilverzehr durch die Kohanim sowie die Vorschriften zum Umgang mit diversen Opfergaben, welche die Kohanim vom Volk erhalten.

 

Nun folgen die Detailbestimmungen für das Sewach schlamim (Friedensopfer) einschließlich seiner Speisebeigaben und der Vorschriften zum Teilverzehr des Opfers durch die Kohanim sowie der maximalen Anzahl an Tagen, während derer das Opfer nach seiner Darbringung verzehrt werden darf. Daran angeschlossen werden die Vorschriften für den Verzehr von Opfern durch Personen übermittelt, die sich auf vielfältige Weise kontaminiert haben. Ebenso werden die Verbote des Verzehrs von Fett und Blut der Opfertiere übermittelt. Schließlich werden die Vorschriften für die Komponenten des Sewach schlamim einschließlich der mit ihm verbundenen Handlungen und der Reihenfolge übermittelt, in der diese Handlungen zu vollziehen sind.

 

Der Rest des Wochenabschnitts befasst sich mit der Zeremonie zur Weihung des Mischkan (Stiftzelt) sowie der Amtseinführung der Kohanim. Diese besteht aus diversen Opfergaben, Waschungen, Kleidungsvorschriften und Salbungen, die in einer bestimmten Reihenfolge und mit vorgegebenen Ritualen zu vollziehen sind, was Mosche dann auch entsprechend durchführt. Zudem sei diese Zeremonie sieben Tage lang zu wiederholen, während derer die Kohanim durchgehend am Eingang des Mischkan zu verweilen haben.

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